Eine (fast) wahre Geschichte
An dieser Stelle möchte ich allen, die noch nichts von ihm gehört oder gelesen haben, Alper Iseri vorstellen, der neben seinem privaten Blog auch auf Basic Thinking aktiv ist und dort unter Anderem immer mal wieder kleinere Geschichten verfasst. Auch heute ist es wieder soweit und eine leider (fast) wahre Geschichte fand ihren Weg in die Weiten des Internet.
In seiner aktuellen Geschichte “Flucht in Richtung Freiheit” schildert er in einer dunklen Atmosphäre die Ernsthaftigkeit der Lage, wenn wir auf unsere Informationsfreiheit blicken und an Internetsperren denken. Die Flucht vor dem was wir selbst geschaffen haben scheint aussichtslos und das zu einer Zeit, in der wir selbst uns dieses Kartenhaus zusammenbauen. Stufe um Stufe weiter nach oben bauend gehen die Menschen ihren Lebensweg ohne nach links, nach rechts oder gar zurück zu schauen. Durch ihr passives Verhalten – das Nichtstun als Volkssport – man könnte auch Ignoranz oder Egal-Prinzip sagen, werden entscheidende Dinge in unserer Gesellschaft entschieden, ohne dass sie selbst Teil an der Entscheidung haben würde.
Wer nicht aufwacht der darf später nicht fragen warum ihn niemand gewarnt hat. Die Schilder und Zeichen stehen an allen Wegstrecken im Netz und mancherorts auch im “realen Leben” auf der Straße. Wer nicht an der Demo vorbeiläuft sondern das Schild halten hilft, der darf auch fragen warum alles so hat kommen müssen. Der darf auch traurig sein, dass es nicht reichte mit 10 gegen 1000 zu kämpfen.




